1.7 Der Raum für Erleben

· 29. April 2026
Resilienz für Mensch und Pferd” impliziert, dass Begegnungen mit Pferden persönliche Entwicklungen anstoßen können, und über unser eigenes Erleben und Lernen mit Pferden haben wir uns schon schön ausgetauscht. Wie können wir nun als Prozessbegleitende sinnvoll agieren, wie die Lernräume gestalten, die Aktivitäten und Techniken auswählen, eine gute Atmosphäre schaffen, sowie eine gute Bindung, die Sicherheit gibt, und wie unterstützen, dass das Erlebte einsinkt und stärkt?
Es gibt hilfreiche (Tellington-) Techniken, Methoden und Hilfsmittel, aber Lindas oft zitierter Ausspruch “It depends on the horse” (Es kommt auf das Pferd an) sagt auch, dass es kein allgemeingültiges Rezept gibt im Sinne von: Mensch A + Pferd B + Technik C = Entwicklung XY.
Erleben ist subjektiv, welche Erkenntnisse ein Mensch aus dem Erlebten zieht, ist individuell, Entwicklung ist persönlich. Ist es dann überhaupt möglich, Menschen in ihrem Erleben so zu begleiten, dass sie sich, sogar auf ein bestimmtes Ziel hin ausgerichtet (z.B. Resilienz, Handlungsfähigkeit, Empathie, Kommunikationsfähigkeit, Sozialverhalten, etc.) entwickeln?
Mit genau diesen Fragen beschäftigt sich die Erlebnispädagogik. Und wie im Angie-Konzept/ der Tellington-Methode ist in der wirksamen Erlebnispädagogik der Schlüssel das “Wie”, und die Techniken sind eine Hilfe, eine Haltung zu entwickeln.
“Nur grundlegende Wahrhaftigkeit verleiht den Techniken Leben.” (Stephen R. Covey)
Der folgende Einblick in die Erlebnispädagogik soll dich inspirieren, dir Denkanstöße geben und dir helfen, dir dein “Wie” bewusst zu machen. Und dich darin stärken, deine Freude am Experimentieren (wieder) zu finden. Damit sind wir schon voll im Thema – der Leitsatz der Erlebnispädagogik ist “Learning bei doing”!
Finca-Las-Pinas
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